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der BIOFACH und VIVANESS 2014

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Willkommen!

Liebe Blogger, liebe Leser,

wir wagen ein Experiment und sind gespannt, was sich in den nächsten Tagen aus diesem Projekt entwickeln wird. Die BIOFACH und VIVANESS starten in wenigen Tagen und dann heißt es, Neues zu entdecken, sich bei guten Gesprächen auszutauschen, im Kongress sein Wissen aufzuladen, mitzudiskutieren und die Stimmung einzufangen. Diese Eindrücke fließen ins BLOGmagazin und sind ein Gemeinschaftswerk von euch Bloggern.

Stay tuned!

 

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Das BIOFACH Kochbuch

„Vegan ist gerade sehr hip, aber erst in der Kombination mit Bio ist es ideal!“

Wir sehen das wie Mayoori Buchhalter. Deshalb widmet die BIOFACH anlässlich ihres
25. Jubiläums der veganen Bio-Ernährung erstmals eine eigene Trendkategorie am Neuheitenstand der Weltleitmesse für Bio-Lebensmittel.

Immer mehr Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensstilen ernähren sich heute vegan. Manche schon seit Jahrzehnten, andere begeistern sich in jüngster Zeit dafür. Um einen Eindruck davon zu vermitteln, was vegane Bio-Genussküche alles kann, und welche Köstlichkeiten jeder aus Produktneuheiten der BIOFACH zaubern kann, gibt es das BIOFACH Kochbuch mit Rezepten von Mayoori Buchhalter.

Kartoffel-Kichererbsenplätzchen mit Steinpilzen

Kartoffel - Kichererbsenplätzchen mit Steinpilzen

Kartoffel – Kichererbsenplätzchen mit Steinpilzen

 

Zutaten:
90g Kartoffelpüree mit Kichererbsen, 450 ml Reis-Mandeldrink, 40g getrocknete Steinpilze, 1 Bund Schnittlauch, Salz, Verfeinertes Rapskernöl mit Buttergeschmack zum Ausbacken

Zubereitung:
Die Steinpilze mit etwas kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten aufquellen. In kleine Stücke schneiden. Den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Das Püreepulver in den Reis- Mndeldrink einrühren und 5 Minuten quellen lassen. Die Steinpilze und den Schnittlauch in die Masse rühren und mit Salz abschmecken.
In einer beschichteten Pfanne 3 EL Öl auf mittlerer Flamme erhitzen. Die Püreemasse Esslöffelweise in die Pfanne geben und flachdrücken. Auf beiden Seiten golden anbraten.

Schwarzwälder Kirschkuchen im Glas

Schwarzwäler Kirschkuchen im Glas

Schwarzwäler Kirschkuchen im Glas

 

Zutaten:
2 Schoko-Cashew Cookies, 2 Gläser Sauerkirschmarmelade mit Stevia, 250ml Sojacuisine, Karamell Dessertsoße

Zubereitung:
Die Kekse mahlen oder sehr fein hacken. In Dessertgläser  füllen. Je 3 TL Marmelade einfüllen. Die Sojacuisine aufschlagen, mit dem Rest der Marmelade verrühren und auch in die Gläser geben. Die Karamellsoße darüber gießen und eventuell mit Zartbitter-Schokoraspeln dekorieren.

Das komplette BIOFACH Kochbuch gibt es auch als Download.

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Auf Weinpfaden durch die BIOFACH

Patrik Tobien vom Weingut Landmann hat eine schwere Zeit hinter sich. Für den Schreiber dieser Zeilen musste er auf der Messe einen Balthasar einige Zeit lang hochheben, ohne das Lächeln zu verlieren. Gefüllt war diese 12 Literflasche mit einem Gewicht von gut 15 Kilogramm mit badischem Pinot Noir aus der Lage Freiburger Steinmauer und ein Fallenlassen der Flasche hätte nicht nur einen erheblichen Putzaufwand bedeutet, sondern dazu noch einen Verlust von 295 Euro. Nicht nur das, der Inhalt hätte den Stand und seine Umgebung auch mit feinem Wildkirschenduft überflutet.

Ganz schön schwer so ein Balthasar...

Ganz schön schwer so ein Balthasar…

 

Kinderkram hatte dagegen Axel Stärk, Vertriebsleiter der fränkischen Genossenschaft Divino Nordheim Thüngersheim eG im Gepäck. Sein Secco aus der Linie Juventa ist schließlich ein alkoholfreier Perlwein. „Wir hatten uns überlegt, dass wir den Kindern etwas bieten müssen, wenn ihre Eltern in unserer Vinothek in Nordheim in Ruhe Wein probieren möchten“, meint Axel Stärk. Das Resultat ist zum Glück keines dieser alkoholfreien Weinvarianten, die den Gaumen eher beleidigen. Es schmeckt, dank der Rebsorte Bacchus, fruchtig und angenehm süß ohne pappig zu sein. Da könnte man glatt wieder zum Kind werden.

Fruchtig und angenehm süß - der alkoholfreie Juventa-Secco

Fruchtig und angenehm süß – der alkoholfreie Juventa-Secco

 

Ebenfalls angenehme Süße, aber nur für Erwachsene, bot dagegen Josef Farthofer aus dem Mostviertel im Westen Niederösterreichs. Der Chef der Destillerie Farthofer kann nicht nur edle Brände zaubern, sondern auch einen ungewöhnlichen Dessertwein anbieten. Mostello nennt sich das Ergebnis aus Birnenmost und Birnenbrand und es erinnert in der Stilrichtung an sehr guten Portwein, aber eben aus feinen Birnen. Wer es trockener mag, bitte sehr, der neueste Jahrgang des Mostello ist relativ trocken, schmeckt ebenfalls gut, aber die süßere Variante wirkt etwas raffinierter. Der Grundstoff stammt von insgesamt vier Mostviertler Sorten, die aus der Bergbauernzone geliefert werden. „Dadurch erhalten wir die Kulturlandschaft und unterstützen Biobauern in landwirtschaftlich benachteiligten Gebieten“, versichert Josef Farthofer.

Josef Farthofer kann stolz sein auf seinen leckeren Mostello, der an Portwein erinnert, aber aus Birnenmost und Birnenbrand kredenz wurde.

Josef Farthofer kann stolz sein auf seinen leckeren Mostello, der an Portwein erinnert, aber aus Birnenmost und Birnenbrand kredenz wurde.

 

Geradezu Tollkühn ging es am Stand von Peter Riegel Weinimport weiter. Das Rheingauer Winzerpaar Angela und Peter Jakob Kühn beherrscht nicht nur die Kunst des Spitzenrieslings, die beiden können auch den Alltag verschönern. Das gelingt ihnen mit einem leichten, beschwingten Riesling und einem feinfruchtigen Spätburgunder Rosé jeweils aus der Linie „Tollkühn“. Weine, die einfach Spaß machen, vor allem an wärmeren Tagen. Und Spaß hat das Paar auch selbst daran, wie auf dem Foto zu sehen ist.

Hatten Spaß in Halle 7 der BIOFACH - Das Rheingauer Angela und Peter Jakob Kühn

Hatten Spaß in Halle 7 der BIOFACH – Das Rheingauer Angela und Peter Jakob Kühn

 

Wer es dagegen etwas beschaulicher mag, konnte sich bei Peter Riegel eine Landpartie gönnen. „Draußen unterwegs sein, den Kopf auslüften, frische Luft erfrischt, der Wind zerzaust die Haare, Lachen und Sonne. Endlich eine Pause und den passenden Wein dabei. Schön mild und fruchtig, unbeschwert wie das Landleben“, so beschreibt Peter Riegel selbst seine unkomplizierten Alltagsbegleiter.

Auf zur Landpartie ...

Auf zur Landpartie …

 

Gerade fühlte man sich schon beinahe in den Sommer versetzt, bis der Blick auf einen Karton mit dem Hinweis „Der nächste Winter kommt bestimmt“ fällt, mit dem Deutschlands größter Biowein-Importeur für eine Vorbestellung seiner Glühwein-Range wirbt.

Alle Jahre wieder...Glühwein im frühlingshafter Umgebung

Alle Jahre wieder…Glühwein im frühlingshafter Umgebung

 

Schnee und Kälte? Nein danke, da mag man es doch lieber frühlingshaft „Kunterbunt“. Hinter diesem Etikett vom Weingut Beurer aus Württemberg verbirgt sich ein leichter Riesling aus verschiedenen Lagen, der auf der Zunge tatsächlich einen kunterbunten Eindruck hinterlässt.

Kunterbunt in Aussehen & Geschmack – der Riesling vom Weingut Beurer

Kunterbunt in Aussehen & Geschmack – der Riesling vom Weingut Beurer

 

Und wenn wir schon beim Sommer sind, greifen wir auch zu fertigen Sektmischgetränken, ebenfalls von Peter Riegel. Fruit und Fleur et Sekt nennen sich die beiden aromatisierten Schaumweine. Oder man geht zur Schaumparty über, die perlende Ergänzung zur erfolgreichen Landpartie.

Ein Weinbummel auf der BIOFACH bringt doch immer wieder überraschende Ergebnisse der angenehmen Art. So kann es gerne weitergehen.

 

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im Beautyrausch auf der VIVANESS 2014 Teil 2

vivaness  2014 nürnberg messe teil 2

Ihr Lieben,
letzte Woche habe ich euch den ersten Teil meines Besuchs auf der VIVANESS gezeigt.
Hier ist er nun, der zweite und letzte Teil meines ganz persönlichen Beautyspaziergangs:

Logocos
Aus dem konventionellen Kosmetikbereich wissen wir ja längst, dass CC nach BB Cream kommt, welche nun auch den Naturkosmetikmarkt erobern wird. Besonders deutlich wurde dies auch bei Logocos, denn von Heliotrop wird es ab demnächst ein CC 2in1 Creme & Make-Up in zwei Nuancen geben und auch SANTE lanciert eine 6in1 CC Cream in gleich drei Farbnuancen. Die Formulierung der Heliotrop CC Cream habe ich als sehr reichhaltig empfunden, die von SANTE etwas leichter, welche übrigens Lena auf Schlag schwer begeistern konnte. Außerdem wird es von Logona ein zunächst limitiertes CC Cover & Care Make-Up mit einer sehr cremigen Textur geben, allerdings machte selbst die hellere der beiden Nuancen einen recht dunklen Eindruck auf mich.
heliotrop logona cc cream vivaness
Neben den CC-Neuheiten lockt SANTE mit gleich 2 neuen LEs. Die Marbled Jewels LE schillert mit zwei gebackenen Lidschatten, einem flüssigen Eyeliner in “gold glamour” und der Perfect Definition Mascara mit Gummibürstchen. Diese findet sich auch in der Sweet Freedom LE wieder, welche mit den fröhlich bunten Faben der Lippis und Nagellacke viel frischen Wind reinweht.
a sante vivaness

Oshadi/ Alambika
Die wahnsinnig riesige Bandbreite der ätherischen Öle bei Oshadi hat mich ganz schön von den Socken gehauen. Nicht verwunderlich war es, dass ich sehr lange am duften Alambika Anbau des Standes verbracht habe und mich von den zahlreichen Naturparfums begeistern ließ, welche in Sprays, Roll-Ons und kleinen Duftpomaden realisiert sind. Sehr dufte!

oshadi alambika naturparfum vivaness 2014

Urtekram
Bei Urtekram habe ich den neuen Anstrich des großen Sortiments bestaunt, denn von A bis Z wurde die gesamte Umverpackung neu relauncht und macht nun einen sehr frischen Eindruck auf mich, kaum wiederzuerkennen, dabei aber echt fresh!
urtekram vivaness

alva/ Acorelle
Bei Acorelle habe ich viele tolle Haarentfernungsprodukte des noch relativ jungen Naturkosmetiklabels aus Frankreich entdeckt, welches in Deutschland durch alva vertrieben wird. Da ich regelmäßig waxe, haben mich vor allem die Kaltwachsstreifen mit Aloe Vera und Bienenwachs in verschiedensten Größen angesprochen. Außerdem habe ich mich von den Acorelle Naturparfums verzaubern lassen, die nun in den neuen bauchigen Flakons einen sehr edlen Eindruck machen.
Ganz besonders neugierig macht mich die neue matt Collection von alva, die mit den drei hübschen matten Lippenstiftnuancen, zwei interessanten Lidschattenduos, Mascara und zwei gebackenen Pudern genau in mein Beuteschema fällt. Der nette Herr am Stand musste gleich ein bisschen schmunzeln, als ich mit meinem ersten begeisterten Eindruck zu der neuen alva LE herausplatzte: “Sehr erwachsen, kein Glitzer, das gefällt mir sehr!” Die Umverpackung der LE ist übrigens nicht aus Plastik, sondern aus gepresstem Karton und die Produkte sind ganz in alva-Manier talkfrei und vegan.

alva acorelle vivaness

Primavera
Primavera verwöhnt Nase und Seele mit einigen neuen duften Glücksprodukten. Die Geschenksets “Glück teilen”, “Gute Laune & Vitalität”, “Spring Awakening”, “Fresh Start”, “Klarer Kopf” und das “SOS Spray” werden ab März ausgeliefert. Ebenso das Bio Inka Nuss Öl [Sacha Inchi], welches mich schon seit ein paar Tagen wirklich schwer begeistert, denn es zieht sehr flott ein und beruhigt meine empfindliche Haut ganz wunderbar. Einen besseren Einstieg in die Welt der Gesichtsöle hätte ich wohl nicht haben können, mehr dazu werde ich demnächst berichten.

primavera vivaness 2014 inka nuss öl

DABBA
Im Bereich der BREEZE, der Sonderschau für brandneue Labels am Markt, haben mich die ecozert-zertifizierten Blütenwasser von DABBA sehr neugierig gemacht. Das Sortiment dieses Naturkosmetiklabels aus Lettland umfasst eine beachtliche Varianz an acht Hydrolaten für verschiedenste Belange: Heideblütenwasser, Pfefferminblütenwasser, Waldhimbeerwasser, Apfelwasser, Schafgarbeblütenwasser, Mädesüßwasser, Birkenblattwasser oder Kamillenblütenwasser und wird entweder via Pumpsprüher oder Wattepad auf die Haut gebracht. Laut Brigitte sollen diese tollen Wässerchen um die 10€ für 100ml kosten, was ich für den hohen Bio-Anteil echt spektakulär finde. Bislang gibt es noch keinen Vertriebspartner für Deutschland, aber ich hoffe, dass sich das bald ändern wird. [Hallo Hilla!?] ,)

dabba blütenwasser vivaness 2014

lunette
Vom Thema Menstruationstassen habe ich hier und da schon gehört und gelesen aber ganz ehrlich, bis ich diese bunten Kappen beim lunette Stand vor mir hatte, hätte ich irgendwie nie geglaubt, mir mal eine von diesen einzuverleiben, weil ich bisher immer dachte “Passt das da rein?” Nicht nur durch den Erfahrungsaustausch mit Jenni und Lena auf der Rückfahrt, sondern auch, weil ich die weichen Kappen aus medizinischem Silikon vor Ort anfassen, begutachten und Falttechniken kennenlernen konnte, bin ich nun absolut geneigt, solch eine Menstruationskappe auszuprobieren, welche bei lunette in zwei verschiedenen Größen und diversen Farben erhältlich ist.
*ganz nach oben auf die Wunschliste gesetzt*

Falls ihr jetzt nich genug bekommen könnt, findet ihr weitere Eindrücke und Highlights der VIVANESS 2014 auch bei PuraLivBeauty Jungle, Pretty Green WomanAlabaster Mädchen, Beautyjagd und Once upon a cream.

Ein paar Impressionen vom Bloggertreffen am Freitag hat Peter auf seinem Blog Aus meinem Kochtopf eingefangen. Naaa, wer findet die Ladies der Beautyblogfraktion?

Was hat euch bisher am meisten neugierig auf mehr gemacht/ überrascht?
Auch wenn ihr sie hier nicht entdeckt habt, was wäre eure Wunsch-Naturkosmetik Innovation?
Wart ihr schonmal auf einer Fachbesuchermesse, vielleicht sogar auf der VIVANESS/ Biofach?

Liebste Grüße
Mexi

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Mein Besuch auf der Vivaness 2014

Lange, lange Zeit habe ich mich darauf gefreut. Und nun ist sie auch schon wieder vorbei die Vivaness. Völlig gerädert bin ich nach zwei verdammt langen Tagen am Freitag Abend mit vielen Eindrücken und Gefühlen nach Hause gekommen. Ehrlich gesagt, brauchte ich eine Weile, um das alles zu sortieren, denn die Reizüberflutung war gigantisch! Am Wochenende ging leider gar nichts. Ans Bloggen war nicht zu denken. Deswegen möchte ich Euch heute endlich an meinen Erlebnissen teilhaben lassen.

Fahrt und Ankunft

Nachdem ich meine ursprünglichen Pläne kurzfristig über den Haufen werfen musste, habe ich am Donnerstag Morgen um 06:00 Uhr Mexi (Mexicolita) und Lena (A Very Vegan Life) in Hildesheim am Bahnhof eingesammelt. Für mich hieß das, Aufstehen um 04:00 Uhr, Losfahren um 05:00 Uhr. Nachdem der Verkehr zum Glück nur an ein paar wenigen Stellen stockte, kamen wir gegen 11:15 Uhr am Messegelände an. Die Fahrt selber verging für mich bei tollen Gesprächen über z.B. Naturkosmetik, das Bloggen an sich und Veganismus wie im Flug. Nach der Parkplatzsuche und dem Zurücklaufen zum Auto, weil ich meine Karte dort vergessen hatte, betraten wir um ca. 12:00 Uhr die heilige Halle der Vivaness.

Direkt nach der Ankunft hatten wir uns zu dritt als erstes auf die Suche nach der Business Lounge gemacht. Dort sollte die ganze Messe über ein Tisch für Blogger reserviert sein. Das schien also der ideale Treffpunkt zu sein, um andere Blogger zu kennenzulernen oder sich wiederzufinden, wenn man zuvor eigene Wege gegangen ist. Leider wurde das Angebot anscheinend nicht so richtig genutzt. Schade eigentlich, denn die Idee fand ich eigentlich sehr gut.

In der Halle 7A  wollte ich mir erstmal einen groben Überblick verschaffen und schlenderte durch die Gänge und suchte schon mal die Location für das Meet & Talk, wo um 13 Uhr Julie von Beauyjagd und Angelika Carl von der Presseagentur carl.com über die Themen Naturkosmetik und Blogging plaudern sollten. Ich hatte mir eigentlich einen separaten Raum für den “Vortrag” vorgestellt. Aber das Interview fand (positiv) überraschenderweise mitten und offen im Raum statt. In einer Ecke der großen Halle standen ein Sofa und einige Sitzhocker. Gesprochen wurde mit Mikrofon, so dass sich währenddessen eine kleine Traube an Menschen ansammelte. Mir hat die Nähe zu den “Referenten” sehr gut gefallen. Das Meet & Talk war noch dazu die erste Gelegenheit einige andere Bloggerinnen zu treffen, die sich dort ebenfalls einfanden.

Stände

Mein Besuch auf der VivanessNoch bevor das Meet & Talk losging habe ich den Stand von benecos besucht, der praktischerweise direkt schräg gegenüber lag. Dort zeigte mir eine ganz liebe Mitarbeiterin der Firma die Neuheiten. Darunter neue Rouge- und Lidschattenfarben, eine flüssige Eyeshadow Base mit Schwammapplikator, eine BB- Creme, neue Nagellacke und einen Nagellackentferner.

Mit Mari von Lunette habe ich ein sehr interessantes Gespräch über Menstruationstassen geführt. Ich denke, davon werdet Ihr bald mehr auf meinem Blog lesen.

Am Stand von Ghee Sana wurde ich ausführlich über die drei Balsame, die enthaltenden Öle und ihre Spreitfähigkeit, sowie das Verpackungsdesign aufgeklärt. Ich lernte den Gründer persönlich kennen und erfuhr etwas über die Gesichte und Entstehung der Produkte.

CMD Naturkosmetik musste ich einfach besuchen. Das Unternehmen stammt so zu sagen aus meiner direkten Nachbarschaft. Trotzdem war ich noch nie dort. Sehr schade, denn die Produkte überzeugen nicht nur mit ihren Inhaltsstoffen. Auch die Unternehmensphilosophie gefällt mir sehr gut.

Von der neuen Salvia Maske von Martina Gebhardt hatte ich schon vor meiner Ankunft auf der Vivaness gehört. Angucken musste ich sie mir trotzdem. Im Gespräch am Stand lernte ich dabei, dass eventuell auch die Salvia- Reihe für meine unreine Mischhaut geeignet sein könnte. Ich hatte diese bisher nicht in Erwägung gezogen, weil ich eine trockene Haut habe und die Produkte für fettige Haut empfohlen werden.

Mit Sirkku, der Geschäftsführerin HILLA Naturkosmetik, hatte ich schon des Öfteren Kontakt per E-Mail. Umso mehr freute ich mich sie mal persönlich kennezulernen und mir bei der Gelegenheit ein paar der tollen Produkte aus ihrem Onlineshop von Aamumaa und Kivvi zeigen zu lassen.

Bei Urtekram habe ich mir das Rhassoul Shampoo angeguckt, das schon lange auf meiner Wunschliste steht. Ich war mir bisher immer unsicher, ob es aufgrund der enthaltenden Lavaerde Farbe zieht, also nutzte ich die Gelegenheit und fragte gleich mal nach (“Nein, es zieht keine Farbe”). Meine Haare sind zwar momentan zwar nicht gefärbt, aber hin und wieder spiele ich mit dem Gedanken sie passend zum Pixie zu blondieren. Mein Friseur nervt mich deswegen auch bei jedem Besuch, weil es den Schnitt ja so wunderbar zur Geltung bringen würde. Allerdings schreckt mich die chemische Behandlung immer wieder ab.

Von Lakshmi besitze ich bereits einen schwarzen Khol Kajal in der Cold- Variante. Nun hatte ich endlich die Gelegenheit mir die anderen Farben mal live anzugucken. Neu ins Sortiment kommen übrigens Lipbalms mit verschiedenen Geschmacksrichtungen.

Mein Besuch auf der VivanessAm Freitag fand um 09:00 Uhr das Bloggertreffen statt. Nach einem gesunden und ausgewogenen Frühstück mit Kaffee und Orangensaft, fand auch schon der erste Vortrag zum Thema Videoblogging statt. Leider war nicht genügend Zeit, um dem zweiten Vortrag der finnischen Designerin von Aamumaa zu lauschen, denn ich hatte noch einige Stände auf meinem Plan, bei denen ich unbedingt noch vorbei schauen wollte.

Santaverde lanciert eine neue Age Protect- Serie. Mich schrecken zwar Anti Aging- Produkte immer noch etwas ab, aber die Serie macht mich wegen der beworbenden antioxidativen Wirkung der Aloe Vera Blüten schon neugierig.

Eine ganz liebe Mitarbeiterin von Zuii Organics hat mich überrascht, indem sie mir eine Farbe für die Liquid Foundation empfohlen hat, die ich mir nie im Leben selber ausgesucht hätte: Olive Light. Leider gab es von dem Farbton keine Probe. Aber ich bin mutig und werde mir das flüssige Make Up in den kommenden Tagen wohl auf gut Glück bestellen. Von den Stift- Neuheiten muss ich unbedingt den Eyebrow Definer haben. Und vielleicht noch einen Concealer.

Auch die Dame am Stand von Florascent überraschte mich immer wieder mit der Auswahl der Düfte, die sie mir anhand meiner Vorlieben- Beschreibung zum Proberiechen aussuchte. Es war keiner dabei, der mir nicht gefiel. Das Gespräch über die verschiedenen Düfte und ihre Komplexizität machte mir sehr viel Spaß. Und dass obwohl ich mich sonst eher schwer tue den Geruch eines Produktes zu beschreiben.

Bei Unique war leider keine Zeit für ein persönliches Gespräch, so dass ich mir nur kurz die Shampoos und das Meersalzspray angeguckte und mir eine Broschüre mitnahm. Denn von dort ging es keine fünf Minuten später auf in Richtung Auto.

Heimreise

Da wir wieder einige Stunden Fahrt vor uns hatten, sind wir am Freitag Mittag um 12:00 Uhr in Nürnberg aufgebrochen. Nachdem sich der Verkehr aus der Stadt raus aufgrund eines liegen gebliebenden Autos gestaut hat, hatten wir danach eigentlich immer freie Fahrt. Wenn auch viel los war auf den Autobahnen, stockte es meistens doch nur vor den Baustellen etwas. Alles in einem haben wir aber auch die Rückfahrt gut und mit viel Geplauder überstanden. Nach über 5 Stunden habe ich Mexi und Lena gegen 17:30 Uhr wieder am Bahnhof in Hildesheim entlassen. Zu Hause war ich selber so gegen 20:00 Uhr. Fix und fertig. Mit schier unendlichen Eindrücken. Erschöpft. Glücklich.

Fazit

Das war er, mein Besuch auf der Vivaness. Der Trip nach Nürnberg zur Vivaness hat sich in jedem Fall gelohnt. Neben dem Entdecken spannender Marken und neuer Produkte, haben mir vor allem die vielen Gespräche mit Herstellern und anderen Bloggerinnen sehr gut gefallen. Auch wenn wir zwei Tage da waren, war die Zeit auch aufgrund der langen Autofahrt viel zu kurz bemessen. Nächstes Jahr plane ich also mindestens einen vollen Tag für meinen Besuch auf der Vivaness ein.

Wart Ihr auch auf der Vivaness? Welche der von mir erwähnten Marken und Produkte findet Ihr ganz besonders spannend?

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Die BioFach 2014 in Nürnberg. karmakitchen ist gelandet.

Ich konnte mir keinen besseren Einstieg wünschen, als einen Besuch auf der BioFach, um mich und mein neues Unterfangen karmakitchen | Liebe ist Alles. offiziell vorzustellen. An meiner Seite, zwei meiner lieben Freunde aus Düsseldorf Denise von foodup und Orhan von kochdichtürkisch machte ich mich auf, um neue und alte Gesichter zu treffen, von Menschen, die mit Leib und Seele für einen nachhaltigen Umgang mit der Natur, den Tieren, uns und zu guter Letzt, sich selbst, brennen.
Der wenige Schlaf, den mir die frühe Anfahrt nach Nürnberg bescherte, konnte der großen Neugier kein Paroli bieten, sodaß ich bereits vor der Ankunft des offizielen Klavierspielers an den Messehallen eintraf. (Kann mal bitte jemand diesen Mann würdigen, seine Klavierbegleitung während des Messetrubels war einfach grandios.)
Die Neuheiten-Ecke war sehr inspirierend, wenn auch ein wenig uninspirierend in der Präsentation. Die gesamte Messe an einem Tag inkl. netzwerken zu durchstöbern, war von vornherein zum Scheitern verurteilt, sodaß ich mich habe treiben lassen und schon beim Bloggerfrühstück die ersten netten Menschen kennenlernte; und mit so manchem, ob fehlender Zeit und enger Taktung, leider kein Wort wechseln konnte. So z.B. mit Lena von AVeryVeganLife.de, dem Wurstsack, Johannes Korten von der GLS Bank, Marek und vielen Weiteren – sehr schade, aber das vernetzte Leben sorgt sicherlich für anderweitiges Kennenlernen. Und ein großes Merci an Susanne und Manja für die Organisation und das offene Ohr zu jeder Zeit.

Was sich als erster Eindruck bei den Neuheiten manifestierte, zog sich in den Hallen weiter durch: eine bunte und lebendige Welt der Verpackungen. Auffallend war die große Anzahl der Fertiggerichte, was meine Freude ein wenig trübte, obwohl das Quinotto von davert  zu einer meiner Lieblingsentdeckungen zählte. Die Geschmacksknospen wurden aufs Äußerste gereizt durch die großartigen Kombinationen und Kreationen im Aufstrich und Käsebereich. Bernd von Tofutown konnte uns hier einige ausgefeilte Neuheiten präsentieren, wie den „Jungle Energizer“, einer feinen Cashew-Mango-Orangen-Bombe oder den „Ostseeindianer“, einer Cashew-Sandorn-Kaffe-Brizzel-Mischung. Sehr lecker das. Und Öle, ja Öl-Cuvees, wie Sie sich manch ein Weinliebhaber komplexer nicht auszumalen vermöge, die Geschmacksproben vielerorts zum Glück frei von schwanzvergleichenden Top-Checker-Bunnies durchgeführt werden konnten. Mein sinnliches Highlight in olfaktorischer wie ästhetischer Hinsicht: die Ölmanufaktur Fandler, deren Ölvariationen in Zukunft schon bald an der Tafel der Liebe zum Einsatz kommen werden. Besonders das Camelinaöl, welches dich schon an der Nase verführt und flugs mit Schlaghose, wallendem Haar und Blumenkranz in einer Frühlingswiese zu Boden gehen läßt: Un-be-dingt testen, am besten bei meiner kommenden veganen Kochsause. Ich schweife ab.

Die kulinarische Feinsicht und Einsicht im Essens-Angebot der Messe für seine Besucher ist allerdings nicht zu finden gewesen, oder nur sehr schwer. Ob es einen Zusammenhang mit den „Raucherhöfen“ und den Fettbratereien aus der Großmarkt-Convenience-Hölle gibt? Hier muss definitiv nachgebessert werden. Eine Hilfestellung für die Malträtierten könnte ein aktueller Trend, die Superfoods, sein. Viele derer werden sein Jahren schon verwendet, erleben aber durch findiges Marketinggeblase eine Neugeburt. Andere wiederum sind wirklich Neuheiten, aber man isst ja auch nur in seiner eigenen Küchenblase ;-) Meine persönliche Entdeckung sind die Chia-Samen, aber dazu bald mehr aus der Kombüse.
Die vegane Aufmerksamkeitshygiene macht auch nicht vor der Bio-Branche halt, was sich in einer zusätzlichen Auszeichnung vieler Produkte niederschlägt und es gerade Einsteigern leichter macht. Das kann ich begrüßen, obgleich ich die Auseinandersetzung mit der Ware am Topf und Gaumen für ein nachhaltigeres Verständnis unsere kulturellen Ernährungsverständnis´ bevorzuge und meine absolute Lieblingszutat, Liebe, erfühlt, erschmeckt und erlebt wird.
Zutiefst gerührt vom gleichen Verständnis für Mensch und Umwelt durfte ich die Menschen von lovechock kennenlernen und freue mich jetzt schon auf kommende Projekte. Zu Recht haben diese den Preis “Best New Products 2014″ nach Hause geholt. Lovechock Produkte sind, aufgrund der kalten Mahlung der Kakaobohnen, voll mit Botenstoffen der Liebe. Insgesamt eine freche Angelegenheit aus roher Schokolade, versetzt mit Auszügen des Reishi-Pilzes, Superfoods sowie Superherbs. Das knallt!

So bummelten rannten wir also gemeinsam durch die Messehallen und ich hätte den Tag so sehr um weitere 72 Stunden ausgeweitet, um die vielen Bekanntschaften zu vertiefen. Christian von Speisegut, einem großartigen Ko-Consum-Projekt habe ich
von Anfang an gemocht, doch die BioFach sollte für eine tiefere
Auseinandersetzung nicht der richtige Ort sein. Und auf Dannie von Biorama freue ich mich auch schon. Bald sicherlich, aber eben woanders!

Love & Peace
Martin


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leckeresinvegan.de auf der BioFach

Wir waren total happy, als wir für unseren kleinen, feinen Blog leckeresinvegan.de Karten für die BioFach bekommen haben. Zum Bloggertreffen haben wir es leider nicht geschafft, aber am Samstag ging es los gen’ Nürnberg. Auf unserem Blog berichten wir darüber, war wir an diesem absolut großartigen Tag so gefunden und erlebt haben, und das möchten wir Euch natürlich auch an dieser Stelle nicht vorenthalten.

Letzten Samstag hatten wir einen ganz besonderen Ausflug vor uns: Wir machten uns am (für uns für einen Samstag) frühen Morgen auf den Weg nach Nürnberg, um die Weltleitmesse für Bioprodukte “BioFach” zu besuchen. Um das Ende schon mal vorweg zu nehmen, es war großartig, inspirierend und interessant. Wir kamen nach Hause und brachten tolle Produktproben, viele Eindrücke und müde Füße mit. Und wir haben Fotos für Euch gemacht. Nicht von allem natürlich, aber von manchem. Und nicht alles war neu, aber alles war wir hier zeigen, finden wir auf irgendeine Art gut. Und wenn ihr mehr über etwas wissen möchtet, könnt ihr uns natürlich gerne fragen. Los gehts, zu ein paar Stichworten darüber, was wir entdeckt haben (einigermaßen chronologisch nach unserem Weg über die Messe):

Smooties von Proviant
Smoothies von Proviant

Smoothies von “Proviant” aus Berlin: Ein unheimlich hübscher Stand an dem wir Erdbeer-Banane und Pfirsisch-Maracuja probieren durften. Sehr leckeres Zeug!

Haferdrinks von Oatly
Haferdrinks von Oatly

Leckere Haferdrinks von Oatly - in pur, mit Vanille, mit Schoko und als Sahne. Ein schönes Beispiel dafür, dass ein Produkt keinen Prunk-Stand braucht um einen guten Eindruck zu hinterlassen, sondern dass eine freundliche Standbesetzung und ein gutes Produkt (mindestens) die halbe Miete sind.

Soypresso
Soypresso
Feldnüsse
Feldnüsse

Am chicen Stand des Hofgut Storzeln haben wir bei einem total netten Messegespräch gleich zwei tolle Neuentdeckungen gemacht: Soypresso, ein fertig gemischter Espresso mit Sojamilch der tatsächlich lecker schmeckt und “Feldnüsse“, die eigentlich keine Nüsse sind sondern Sojabohnen mit Gewürzen. Vor allem die Sorten “Traditional Herbs” und “Tomate & Paprika” fanden wir ganz toll. Soypresso und die Feldnüsse werden aus regionalem (deutsch/österreichischem) Soja hergestellt und werden in Verpackungen verkauft, die zum großen Teil biologisch abbaubar sind. Wir freuen uns schon, wenn’s das irgendwo zu kaufen gibt und halten uns so lange erstmal an unseren Pröbchen fest.

 

foodloose - Nuss-Frucht-Mischungen
foodloose – Nuss-Frucht-Mischungen

Bei foodloose durften wir uns zwei Proben von Frucht-Nuss-Mischungen mitnehmen. Wir haben sie noch nicht probiert, freuen uns aber schon auf “Berry Well” (schwarze Johannisbeeren, Physalis, Sultanas, weiße Maulbeeren, Canberrys, Sauerkirschen, Aronia-Beeren) und “Good Karma” (Schwarze Weinbeeren, Sultans, Sonnenblumenkerne, Goji-Beeren, Cranberrys, Mandeln).

Müsli-Riegel von Allos
Müsli-Riegel von Allos

Die veganen Müsli-Riegel “pure pieces” von “Allos” haben uns sehr gut geschmeckt . Vor allem die Konsistenz gekaufter Müsli-Riegel finden wir oft schwierig, entweder sind sie “knatschig” oder zu hart. Diese hier fanden wir ziemlich perfekt (wenn auch nur fast so toll wie selbstgemacht). Vegan sind die Sorten “Aprikose-Pistazie-Feige + Zartbitterschokolade” und “Mandel-Cranberry-Cashew + Zartbitterschokolade”.

 

 Mr. & Mrs. Raw von Simply Raw
Mr. & Mrs. Raw von Simply Raw

Weiter gehts in der Riegel-Fraktion: Unheimlich sympathisch gepaart mit unheimlich lecker kombiniert mit einem schönen kleinen Messestand, das waren Mrs. & Mr. Raw von Simply Raw. Ganz, ganz leckeres rohveganes Zeug, chocacoa und brazil nut-guarana haben uns besonders gut geschmeckt.

Dressings aus Emils Bio-Manufaktur
Dressings aus Emils Bio-Manufaktur

Emils Bio-Manufaktur produziert fünf verschiedene Dressings ”für alle, die convenience bisher gemieden haben” – darunter zwei vegane Sorten “Orangen-Dressing” und “Gartenkräuter”.

Kürbiskerne zum Knabbern
Kürbiskerne zum Knabbern

Diese leckeren Kürbiskerne waren ganz wunderbar lecker – leider haben wir keinen Flyer mitnehmen (können) und können deshalb nicht viel mehr zum Hersteller sagen als dieses Bild. Wenn ihr dieese Packungen aber mal irgendwo stehen seht: Probiert das ruhig mal, das war echt lecker!

Senfkarussel
Senfkarussel von Weber

Dieses Senfkarussel sah nicht nur toll aus, sondern war auch sehr lecker. Die Marke ist “Weber” und der Dijon-Senf war absolut köstlich.

Buddha-Bärchen
Buddha-Bärchen

Vegane Buddha-Bärchen, die zauberhaft meditierend darauf warten, von vorbeilaufenden Messebesuchern aufgemampft zu werden. Lecker!

Columella Cranberry-Chutney
Columella Cranberry-Chutney
Columella Senfe
Columella Senfe

Bei Columella wollten wir erst gar nichts probieren (weil wir gerade Senf hatten) und waren dann ganz entzückt – besonders vom Cranberry-Chutney und vom Ingwer-Zitrone-Senf. Tolles Zeug :-)

CHOCOdelic ChocoCocoBonbons
CHOCOdelic ChocoCocoBonbons

CHOCOdelic ChocoCocoBonbons sind super leckeres Nasch-Zeug rohvegan und ohne Kristallzucker. Ganz, ganz toll. (Und hier auch mal ein tolles Foto von diesem unglaublich coolen Einmal-Geschirr aus Palmblättern – die gab es an ganz vielen Ständen und ich finde sie großartig!)

Roo'bar Riegel
Roo’bar Riegel

Von den Roo’bar-Riegel mochte ich bisher vor allem die Sorte “Chia”. Nun haben wir festgestellt: Die sind alle lecker ;-)

Woo-Müsli
Wuu-Müsli

Eines meiner optischen Highlights der Messe ist das Wuu-Müsli - Da sieht man auch gleich, dass man mit Milchflaschen auch sinnvolleres machen kann, als Milch darin abzufüllen ;-) Die vier abgebildeten Sorten sind vegan – leider konnten wir nix probieren und können daher nicht sagen ob’s schmeckt – sieht aber auf jeden Fall lecker aus.

Viviani Reis-Milch-Schokolade
Viviani Reis-Schokolade

Eines der geschmacklichen Highlight der Messe: Die Viviani Reis-Schokolade. Total lecker, zartschmmmmmmmmmmmmmmelzend. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.

Pflaumen-Ketchup von Herr Edelmann
Pflaumen-Ketchup von Herr Edelmann

Sehr lecker fanden wir auch den Pflaumen-Ketchup von Herr Edelmann - wenn uns auch der Werbeflyer etwas zu viel auf Fleisch gemünzt ist, ist er als vegan gekennzeichnet und hat und sehr gut geschmeckt.

 

Veggie-Bratwurst von Taifun
Veggie-Bratwurst von Taifun

Vegane Würstchen sind ja normalerweise nicht so unser Ding. Manche Treffen den Geschmack (durch die passende Würze) aber wir hatten bisher keines gefunden, dessen Konsistenz uns gepasst hat. Die Veggie-Bratwürste von Taifun waren so gut, dass wir gleich mehrere Stückchen weggeputzt haben – Die Konsistenz war erstaunlich, fast erschreckend ;-) Auf der Messe fanden wir sie super, sie sind sogar eines unserer Highlights, und wir werden sie auch zu Hause noch mal ausprobieren und dem Thema “Vürstchen” damit eine neue Chance geben.

Voelkel fair to go Säfte
Voelkel fair to go Säfte

Voelkel hat ein neues Saft-Produkt, in handlichen kleinen Flaschen “fair to go” die sich geradezu anbieten unterwegs getrunken zu werden. Es handelt sich um 100% Direktsäfte und die schon verputzte Variante “Orange Mango Maracuja” hat uns sehr gut geschmeckt.

Und sonst so? Wir haben noch viel mehr entdeckt und probiert, nur eben nicht alles mit Bildern. Wir haben Drachensplitterpralinen von Schell Schokoladenmanufaktur genossen, Traumhafte Tees bei Pukka, Cupper und Yogi-Tea, wir haben “aktivierte Nüsse” bei “4 Life Organics” zum testen mitgenommen, aber noch nicht getestet. Wir haben zugeschaut wie bei Keimling mit dem Pürierierstab und dem “Vegafino” ratz-fatz Pflanzenmilch gemacht wurde, bei Wilmersburger den neuen Bio-Pizzaschmelz getestet, und uns bei Risella durch die tollen Käse-Ersatz-Varianten aus geleimtem Vollkornreis gefuttert. Wir haben Hokkaido-Kürbis-Ketchup von Georg Thalhammer probiert (hat wenig mit Ketchup zu tun aber ist unabhängig davon sehr lecker), großartige Oliven-Feinkost aus Griechenland von epikourosBiopilze vom biopilzhof leipzigerland, Eis von Coconut-Bliss (oh-mein-Gott-wie-lecker!!!) und Riegel von Eli’s Earth-Bars. Und nein, das war noch nicht alles….

Wenn wir Euch jetzt überladen haben – sorry. Uns ging es ebenso. So viele Eindrücke. So viele nette Leute, so viele leckere Sachen. Das war einfach absolut cool.

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr – und wollen versuchen uns dann zwei Messetage einzurichten.

Artikel

VIVANESS 2014: ein wahrer Beautyrausch

vivaness  2014 nürnberg messe

Ihr Lieben,
am frühen Freitagabend hatte ich nach zwei ereignisreichen und spannenden Messetagen auf der VIVANESS völlig geplättet und mit einem leichten Zeitzonenkater, aber im glückseligen Taumel wieder heimischen Boden unter den Füßen.
Ich habe viel ge- und bestaunt, interessante Bekanntschaften gemacht und spannende Gespräche geführt, ganz bewusst habe ich mir etwas Zeit genommen, um die Eindrücke erstmal etwas sacken zu lassen um euch nun davon erzählen zu können.

gefühlt
Im Grunde ist alles ganz anders gekommen als ursprünglich geplant, zum Glück! Angereist bin ich nicht im Zug, sondern mit der lieben Pretty Green Woman, die mich und Lena von A very vegan life ganz spontan miteingepackt hat. Schnurstracks ging es Donnerstag in aller Herrgottsfrühe los gen Nürnberg und fünf Stunden später haben wir mit einigem Respekt die riesigen (!) Messehallen der VIVANESS & Biofach betreten und uns auf Tuchfühlung  mit den Neuigkeiten begeben.
Aufregend waren nicht nur die ausgestellten Naturkosmetik-Neuigkeiten an sich, sondern vor allem der direkte Kontakt mit den Firmen und Ausstellern an den Ständen vor Ort, welcher mir tolle Gelegenheiten bot, von Angesicht zu Angesicht miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen oder einfach nur zu plaudern.
Besonders entgegengefiebert habe ich dem Bloggertreffen am Freitag, zu dem Manja und Susanne eingeladen hatten und auf diese Weise ein spannendes und buntes Sammelsurium an Blogs in einer gemeinsamen Runde vereint haben. Neben vielen neuen Blogs mit Schwerpunkt Food habe ich mich riesig gefreut, einige Ladies hinter meines liebsten Naturkosmetik-Blogs (you know who you are!) mal live und in Farbe kennenlernen zu dürfen, auch wenn mir das eigentlich vieel zu kurz war und förmlich nach baldiger Wiederholung schreit.
Nicht nur all die Neuigkeiten, sondern vor allem die anregenden und irrsinnig witzigen Gedankenspaziergänge mit Lena und Jenni und auch das wohlige & herzliche Zusammensein hat mir förmlich das Herz erwärmt.

gesehen
Mit Blick auf die Ausstellerliste mit rund 200 Firmen schwante mir schon im Vorfeld, dass meine VIVANESS Neuigkeiten-Sammlung den Anspruch auf Vollständigkeit niemals erreichen könnte und ich habe mir ganz bewusst den Druck genommen, denn darum gehts ja auch gar nicht.
Was euch nun erwartet, ist ein kleiner Rundgang durch die Naturkosmetikmesse mit Neuigkeiten-Blitzlichtgewitter aus meinem ganz persönlichen Blickwinkel.

lavera
Bei lavera hat sich so einiges getan, vor allem im dekorativen Segment. Neu hinzukommen werden neben der Colour Correction Cream ab Mai einige schöne Lidschattenmonos (auch matte in Nudetönen!), Quattros, drei neue Mascaras, ein Liquid Eyeliner mit Dip-Applikator, neue und matte Nuancen bei den Lippenstiften und die neue Limited Edition “Colourful Garden of Beauty” mit geswirltem Liplgloss. Die Nuancen und Farbnummern des Concealer wurden angepasst, ebenfalls beim Mousse Make Up, welches es nun ins feste Sortiment geschafft hat. lavera möchte sich ganz selbstverständlich und selbstbewusst zwischen konventionellen Kosmetiktheken platzieren und alle Ladies ansprechen. Im Pflegebereich wird neben der neuen Sonnenpflege (u.a. ein Selbstbräuner fürs Gesicht) die Hopfenblüten Shampoo & Haarspülung für feines & normales Haar, das Pink Energy Duschgel- und Körperfluid und die göttlich schnuppernde Basis Sensitiv Cremedusche Einzug ins Sortiment halten.

lavera vivaness 2014

benecos 1benecos
Auch benecos erweitert das dekorative Sortiment, denn unter anderem werden bald das hübsche Natural Highlighting Powder “stardust”, die BB Cream 8 in 1 in “fair” und “beige”, das Blush Trio “stardust”, die Natural Eyeshadow Base “prime fine”, pflegende Lip Colours in 3 Nuancen, zwei schöne Baked Lidschatten-Duos und zwei weitere Duo-Eyeshadows, 8 (!) neue Happy Nails Nagellackfarben und passend dazu der BDIH-zertifizierte Natural Nail Polish Remover in den Theken erhältlich sein.

Weleda
Weleda war selbst zwar nicht mit einem eigenen Stand vertreten, dennoch habe ich die neue naTrue-zertifizierte Nagelpflege bestehend aus Nagelhaut-Entferner Stift, Nagelpflege-Stift und Nagelöl-Stift dort entdeckt.

Khadi
Natürlich habe ich auch bei meiner liebsten Anlaufstelle für Pflanzenhaarfarben vorbeigeschaut. Ab Ende April werden vier neue Pflanzenhaarfarben erhältlich sein, welche vor allem die Blondinen unter euch erfreuen werden, nämlich Goldhauch, Hellblond, Mittelblond und Dunkelblond.
Außerdem habe ich es mir nicht nehmen lassen, vor Ort zu fragen, welches Wirkprinzip hinter dem Amlapulver steckt, welches ich immer zu gern zur Intensivierung in meine Pflanzenfarben gebe. Des Rätsels Lösung: es ist die Säure.
a khadi neue Farben blond vivaness

martina gebhardt aloe vera face lotion vivanessMartina Gebhardt
Die Salvia Serie für großporige und unreine Haut wird ab März Verstärkung bekommen durch die Salvia Mask, welche als Kleingröße mit 15ml und als Fullsize mit 50ml erhältlich sein wird.
Außerdem wird es im Bereich der Special Face Care bei Martina Gebhardt zusätzlich zur Aloe Vera Cream ab Juni eine Aloe Vera Face Lotion (30ml/ 100ml) geben, die für die feuchtigkeitsbedürftige Haut oder zur Besänftigung nach dem Sonnenbad gedacht ist.

Zuii Organics
Für mich die Farbüberraschung aus dem dekorativen Bereich der VIVANESS-Neuigkeiten. “Wear flowers in your face” ist der Leitspruch der Bio-Blütenkosmetik aus Australien, von der ich schon sehr spannendes auf einschlägig bekannten Naturkosmetik Blogs gelesen hatte. Bemerkenswert ist, dass bei Zuii kein Talkum eingesetzt wird und der Bio-Anteil der verwendeten Rohstoffe aus Blütenblättern und Pflanzenextrakten bei galaktischen 95% liegt. Wahnsinnig haben mir vor allem die tollen Lippenstiftfarben und die beachtliche Bandbreite an schillernden sowie nudig-natürlichen Lidschattentönen imponiert, die unvergleichlich fein pigmentiert und sehr farbintensiv sind, wow!
Brandneu ab Februar ist bei Zuii die Erweiterung in Stiftform: drei Eyeliner in schwarz, braun & grün und ein Augenbrauenstift in “coco” und “taupe” sorgen für Verstärkung beim Augen Make Up. Die Concealer Pencils sind in “fair”, “natural” und “latte” erhältlich. Großartig finde ich die sehr tragbaren Farben der neuen Lipliner in “spice”, “berry”, “nude”, “sienna” und vor allem die letzten beiden finde ich extrem schön (siehe die beiden mittleren Swatches).
Bin auf Schlag verliebt, mehr davon bitte! .)

zuii organic vivaness swatch

Da meine VIVANESS Nachlese an dieser Stelle noch lange nicht beendet ist und ich nun schon Gefahr laufe, euch zu bombardieren, mache ich nun einen kleinen Cut und werde den zweiten Teil Mitte der Woche freischalten.
Seid gespannt!

Was hat euch bisher am meisten neugierig auf mehr gemacht oder vielleicht sogar überrascht?
Auch wenn ihr sie hier nicht entdeckt habt, was wäre eure Wunsch-Naturkosmetik Innovation?

Liebste Grüße
von der beautyberauschten Mexi

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Vegane Neuheiten auf Biofach und Vivaness

Von mir, Lena vom Lifestyle-Blog A Very Vegan Life, gibt es heute eine kleine Zusammenfassung meiner Eindrücke, rund um das Thema Veganismus auf Biofach und Vivaness, in vielen kurzen Sätzen. Auch noch zwei Tage später bin ich erfreut und überwältigt, dass meinem Thema so eine riesige Aufmerksamkeit geschenkt wurde und auch kommend noch wird. Als ich mich im Jahr 2008 für eine vegane Lebensweise entschieden habe, hätte ich mir niemals vorstellen können, dass nur wenige Jahre später so eine riesige Vielfalt an veganen Produkten herrschen könnte und diese oftmals sogar entsprechend deklariert sein würden. Dass es auf der Biofach einen Best New Product-Award in der Trendkategorie Vegan geben würde, dieses hätten sich bestimmt auch die wenigsten langjährigen AusstellerInnen vorstellen können, oder? Ich bin auf jeden Fall begeistert, denn der Veganismus ist durchaus gesellschaftsfähig geworden und ein veganes Leben immer einfacher möglich.

Messegeschehen allgemein

Doch nun endlich zu meinen Eindrücken. Kurz & knapp, alles was mir in wenigen Stunden Biofach und Vivaness auffiel und mir nun auf die Schnelle rückblickend in den Kopf kommt:

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Impressionen von der Biofach, meine Highlights abseits der populären Pfade und die Entdeckung von Umami Salz

Ein Glas Sake geht immer. Ein zweites auch. Und weil das Rumlaufen auf so einer  riesigen Messe anstrengend ist, Füße und Rücken tun weh, darf auch der ganze besondere Sake, den der freundliche Herr mir empfiehlt, nicht verweigert werden. Wunderbaren Obstsaft gab es ja schon zur Genüge in den anderen Hallen. In den Großen, wo es aussieht wie in einem riesigen, gigantischen Bio-Supermarkt. Echt. Alles da, was einem aus den Regalen von Basic, Allnatura, Vollkorner und Konsorten aus entgegenlacht. Nur größer. Viel größer.

Ich bin überwältigt. Und stellen mir die Frage, ob es sich wirklich gelohnt hat, an einem Samstag um sieben aufzustehen, sich mit tausend Anderen über die Autobahn nach Nürnberg zu quälen (und das, wo das Barometer heute auf 17° steigen soll), nur um auf einer fensterlosen Messe rum zulaufen. Zum Zeitpunkt, da ich noch in den ersten zwei Hallen unterwegs bin, kann ich das nicht eindeutig beantworten. Zumindest war es eine gute Wahl erst am Samstag, dem letzten Messetag, hinzureisen. Eine Fachmesse hat da erfahrungsgemäß die wenigsten Besucher. Die Aussteller jedoch kämpfen erfolgreich um souveräne Freundlichkeit und so manchem ist es anzusehen, dass die Sehnsucht aufs Wochenende, zumindest dem Rest davon, übergroß wird. Sie haben mein vollstes Verständnis.

Nicht viel Neues an der Biofront, denke ich. Da ein schickes Öl, da ein herrlich duftendes Räuchergewürz. Aber etwas, was wirklich kickt? Wir stärken uns mit einer makrobiotischen Misosuppe und suchen tapfer weiter. Bei Sonnentor werde ich sehr herzlich empfangen. Darf mich durch die neuen Gewürze testen und erfahre viel über das Unternehmen. Deren Blüten-Gewürzmischungen stehen seit langem auf meiner Favoritenliste und ich nehme sie gerne her, wenn ich abends mal schnell ein leichtes Gemüsegericht zubereiten will. Hübsche Verpackung, überzeugender Inhalt. Und die Menschen dahinter kennenlernen zu dürfen, hat die Freundschaft vertieft.
lifefood olives (1 von 1)
diese Oliven trockneten 2 Jahre am Baum.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell die Zeit verrinnt und ich will unbedingt noch in die internationale Halle und ganz besonders zum japanischen Pavillon. Auf dem Weg dorthin schiebe ich mir eine Olive in den Mund. Und halte an. Das war eine ausgesprochen köstliche Olive. Sie hat einen weiten Weg hinter sich und kommt aus Peru. Was nun folgt ist eine Oliven-Offenbarung. Etwas zögerlich reicht der freundliche junge Mann am Stand von lifefood mir eine runzlige schwarze Olive. Da sei er jetzt echt gespannt. Ich koste. Vorsichtig. Ein kleiner Biss, kauen, abwarten. Es erscheinen Nuancen von schwarzen Walnüssen, tiefgründige Aromen, die subtil eine süße Olivennote durchklingen lassen. Das ist eine Wucht. Der junge Mann strahlt. Was ich soeben gegessen habe ist eine Olive, die zwei Jahre lang am Baum vor sich hin trocknete. Erst dann wurde sie verarbeitet. Ehrfürchtig kaue ich weiter auf diesem Oliven-Oldie und bin begeistert.

Die internationale Halle 2 ist spannend und zugleich sehr entspannt. Weniger Besucher, was mich ein wenig erstaunt. Denn genau hier ist doch die Chance, etwas wirklich Ungewöhnliches zu entdecken in der Regel besonders hoch. So schlendere ich zwischen Ecuador, Mexiko und Marokko, plaudere mal hier, mal da und kaufe mir wundervolle rote Quinoa, die ich hier nur schwer bekomme. Am liebsten würde ich mir auch die schwarze einpacken, aber ich habe ja noch einen Plan.

yuzu (1 von 1)
endlich gefunden!

Und damit wären wir auch schon beim Sake. Neben besagtem, der mich rettet, entzückt und wiederbelebt, tauche ich ein in süßes Shiro-Miso, Getränken aus Grünkohl (mein Herz für Grünkohl erhöht sofort die Schlagzahl), Amazake und Yuzu. Ich entdecke Saft von der Bio-Yuzu und lasse so lange nicht locker, bis ich ein Fläschchen bekomme.
Hier, beim gleichen Hersteller (Muso aus Osaka) finde ich jene Schätze, auf die gehofft habe. Fermentiertes Umami-Salz, Amazake und verschiedene Sorten Mirin, die ich noch nie gesehen habe.

Die Biobewegung sei noch relativ klein in Japan, meint Turo Takasaka von Muso auf meine Frage, wie viele Anhänger es denn in Japan gäbe, die sich mit Bioprodukten auseinandersetzen.

Auf das Umami Salz bin ich jetzt ganz besonders gespannt. Umami, der fünfte Geschmack und was auf Japanisch einfach nur lecker beschreibt, wird oft genug mit dem bösen Glutamat in Verbindung gebracht, dabei ist er allgegenwärtig. In Käse, in Nüssen und Sardellen und Fleisch. Dieses fermentierte Bio-Salz, das so ein wenig an eine glibbrige Reispaste erinnert bekommt also bald seinen großen Auftritt.

Und jetzt nochmal zu der Frage, ob es sich gelohnt hat, früh aufzustehen und auf der Rückreise im Stau zu stehen, JA!, es hat sich gelohnt. Tolle Begegnungen und aufregende Entdeckungen über deren Einsatz ich unbedingt noch in der nächsten Zeit berichten werde.

herzlichst, Claudia von “Dinner um Acht”

 

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